Vereinsausflug ans Veluwemeer

Mehr als 80 Warendorfer Windsurfer waren am Wochenende wieder in den Niederlanden: zum traditionellen Vereinsausflug ans Veluwemeer bei Nunspeet. Am Ende dürften viele aber mit dem Gefühl nach Hause gefahren sein, hier nur noch Gäste zweiter Klasse gewesen zu sein.

Der bisherige Stamm-Campingplatz und auch mehrere benachbarte Plätze ändern nämlich ihr Konzept: Sie bauen mehr und mehr schicke Ferienhäuser für finanzstarke Kapitalanleger. Die freien Flächen für Zelte, Wohnwagen und Wohnmobile werden knapp. Das musste auch der Surfclub erfahren. Im Gegensatz zu den Vorjahren konnte der Club nicht mehr geschlossen auf einer großen Fläche stehen. Einige Parzellen waren zudem arg feucht. Auch am Wasser konnten die Surfer sich nicht wirklich entfalten Zu nahe waren die Ferienhäuser an den Strand herangerückt. Daher machte Geschäftsführer Hans-Peter Wehmeyer beim gemeinsamen Grillen klar, dass der Verein im kommenden Jahr einen neuen Platz ansteuern werde. Eigentlich schade, denn an dieser Stelle ist das Veluwemeer, ein Nebenarm des Ijsselmeeres, ein idealer Spot für Windsurfer, egal ob Anfänger oder Routiniers. Für den Vereinsvorstand wird es eine knifflige Aufgabe, spätestens im Spätsommer einen ähnlichen passenden Standort für 2017 zu buchen. 

Auch sportlich konnte die diesjährige Vereinsfahrt nicht ganz an die der Vorjahre anknüpfen, trotz des rundum schönen Wetters. Der Wind war meist mau. Eine Ausnahme machte der Freitag, und besonders gut wurde es ab Sonntagmittag. Da hatten viele aber schon wieder ihre Sachen gepackt und waren auf dem Heimweg gen Westfalen. Sie verpassten daher den besten Wind des verlängerten Wochenendes.

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Beim geselligen Abend grillten die rund 80 Warendorfer Windsurfer: Das entsprechende Salatbuffet wurde stilecht auf einem Surfbrett angerichtet.  


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