Tipps zum Einstieg

Das Windsurfen ist leichter zu erlernen, als viele denken. Wer mit dem Gedanke spielt das Windsurfen zu erlernen, findet hier ein paar Tipps zum Einstieg.

Wie und wo einsteigen?
Für den optimalen Start empfiehlt es sich, eine Surfschule oder einen Verein aufzusuchen. So erlernen Sie den Sport am schnellsten und vermeiden Fehler, die den Spaß am Hobby verderben können. Surfschulen und Vereine finden Sie in ganz Deutschland oder auch am Urlaubsort. Unser Verein ist Mitglied im DSV (Deutscher Segler-Verband) und bildet nach deren Standards aus. Nach erfolgreicher Absolvierung eines Windsurfkurses, erhalten Sie bei uns den DSV-Segelsurfgrundschein. Diesen Schein benötigen Sie, um auf allen Revieren in Deutschland surfen zu dürfen und im Urlaub an Surfstationen Material ausleihen zu können.

Wann einsteigen?
Die Surfsaison beginnt bei uns im April und geht bis Oktober. Fast über das ganze Jahr hinweg werden bei uns Windsurfkurse angeboten. Wer allerdings früh im Jahr einen Surfkurs belegt, hat länger Zeit die Surfsaison zu nutzen. Sehr gut eignen sich in unseren Breiten die Monate Mai bis August für den Einstieg. Diese Monate haben meist die angenehmsten Wasser- und Lufttemperaturen. In wärmeren Lagen ist die Saison natürlich noch ausgedehnter.

Womit?
Bevor Sie sich eigenes Material zulegen, sollten Sie das Hobby etwas ausprobieren. Bei uns im Verein haben Sie die Möglichkeit Surfkurse zu belegen und auch nach der Kurs mit Vereinsmaterial weiter zu üben. Dazu haben wir Trainingstermine eingerichtet, an denen Vereinsmitglieder das Material benutzen können. So können Sie sehen, ob Sie so viel Spaß an dem Sport haben, dass es sich lohnt eigenes Material zu kaufen. Damit sind Sie dann nicht mehr an die Trainingszeiten des Vereins gebunden.
Falls Sie sofort eigenes Material anschaffen wollen, so sollten Sie auf folgendes achten:
  • Die Wahl des Surfbretts hängt von ihrem Körpergewicht ab. Als Faustformel sagt man, sollte ein Surfbrett für Einsteiger ein Volumen vom eigenen Körpergewicht + 100 l Volumen haben (Bsp.: Sie wiegen 70 kg, dann sollte das Surfbrett 70 + 100 = 170 L Volumen haben).
  • Wichtig ist, dass das Surfbrett ein Schwert hat (es erhöht die Kippstabilität)
  • Die Wahl des Segels hängt von dem Körpergewicht und der Windstärke ab. Für Anfänger empfiehlt sich ein Segel zwischen 3 und 5 Quadratmeter. Erwachsene können ehr größere halten, Kinder ehr kleiner. Bei viel Wind nimmt man kleinere Segel.
  • Für Kinder gibt es spezielle Kinderriggs, die besonders leicht sind.

Was kostet der Einstieg?
Surfkurse kosten bei uns 100 Euro für Jugendliche bzw. 125 Euro für Erwachsene. Darin enthalten sind alle Gebühren, wie für Surfmaterial, Lehrheft und Prüfungsgebühren. Bei anderen Surfschulen beginnen die Preise für einen Kurs ebenfalls bei etwa 100 Euro. Dabei ist aber darauf zu achten, ob für Prüfungsgebühren und Lehrmaterial weitere Kosten anfallen, was bei kommerziellen Schulen häufig der Fall ist (z.B. VDWS - Surfschulen).
Wer sich eigenes Surfmaterial zulegen möchte, ist mit etwa 400 Euro für eine komplette gebrauchte Surfausrüstung dabei. Gebrauchte Surfbretter, sind für 100 - 300 Euro, gebrauchte Riggs (Segel, Mast und Gabelbaum) für 100 - 200 Euro zu bekommen. Neue Neoprenanzüge und Schuhe sind häufig sehr günstig bei Discountern zu bekommen (30 - 100 Euro). Gebrauchte Anzüge findet man für weit weniger Geld.

 

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