SCW gewinnt Krefelder Surfmeeting 2009

Beim Krefelder Surfmeeting war der Surfclub Warendorf mit (v. l.) Christian Möllers, Alexander Becker, Malte Kumpf, Yannick Wild, Niklas Mersmann, Stefan Sieme und Lukas Kieskemper erfolgreich. Bild: Gabi Wild

 

Mit einem Dreifach-Erfolg sind die Aktiven des Surfclub Warendorf vom Krefelder Surfmeeting (9./10. Mai) zurückgekehrt. Das Bundesliga-Team konnte mit einem überlegenen Tagessieg die Konkurrenten vom Paderborner Yachtclub auf die Plätze verweisen und mit Malte Kumpf auch den Tagessieger in der Einzelwertung stellen. In der Nachwuchs-Bundesliga machte das Duo des SCW ebenfalls mit einem Sieg vor Paderborn den Triumph perfekt.

Bei Schwachwind kam es auf dem Elfrather See nur zu zwei Wettfahrten, bei denen das SCW-Team unter schwierigsten Bedingungen eine große kämpferische Leistung zeigte. Mit seinem Gesamtsieg in der Einzelwertung stellte Malte Kumpf seine Top-Form unter Beweis, und auch Platz drei für Yannick Wild machte deutlich, dass die beiden Leistungsträger des Deutschen Meisters auf eine Titelverteidigung brennen. Auch Alexander Becker auf Platz 6 und Teamkapitän Stefan Sieme mit Platz 9 zeigten eine ansteigende Formkurve.

Mit etwas Glück konnten auch Niklas Mersmann und Lukas Kieskemper (beide 13 Jahre) in der Nachwuchs-Bundesliga überraschend den Siegerpokal mit nach Hause nehmen. Sie siegten punktgleich vor den beiden Paderborner Jugendteams.

Als siebenter Surfer des SCW ging nach seinem Debüt in Paderborn auch in Krefeld Christian Möllers (18 Jahre) an den Start und konnte mit Platz 26 einen Achtungserfolg erzielen.

Das Seniorenteam des SCW hat dank des Tagesiegs vor Paderborn 2 und Paderborn 1 nach zwei Regatten nun in der Tabelle mit dem schärfsten Konkurrenten Paderborn 1 gleichgezogen.

Weitere Fotos vom Krefelder Surfmeeting (Bilder: Gabi Wild):

 



 

SCW fährt mit bei Nachwuchs-Bundesliga

Der Nachwuchs des SC Warendorf (v.l.: Niklas Mersmann, Christian Möllers und Lukas Kieskemper) startete auf dem Lippesee bei Paderborn in die Saison.

Die Nachwuchs-Bundesliga feiert Deutschland-Premiere, und der Surfclub Warendorf ist dabei: Erstmals in der Geschichte der Surf-Bundesliga wird in der Saison 2009 eine eigene Teamwertung für Jugendliche durchgeführt, und für den SCW sind Niklas Mersmann und Lukas Kieskemper gemeldet worden.

Und der SCW-Nachwuchs schlug sich wacker: Niklas Mersmann gewann alle vier Wertungsläufe souverän, und auch Lukas Kieskemper hielt sich bei seiner ersten Regatta überhaupt tapfer, sodass die Warendorfer am Ende unter dem Strich nur hauchdünn Platz zwei verpassten, sich aber vom Vierten (TV Bruckhausen) deutlich absetzen konnten. Die Plätze eins und zwei gingen -wie auch bei den Erwachsenen- an die beiden Paderborner Jugendteams.

Lukas Kieskemper dürfte schon bei der nächsten Regatta auf den Erfahrungen von Paderborn aufbauen und weiter nach vorne fahren können. In der Einzelwertung landete er schon diesmal immerhin auf Platz 7 von zehn Teilnehmern. Derweil hat Niklas Mersmann dank seines souveränen ersten Platzes die Favoritenrolle für die kommenden Wettkämpfe.

Neben den beiden Dreizehnjährigen und dem Bundesliga-Team der Erwachsenen war mit Christian Möllers (18) noch ein weiterer Surfer des SCW in Paderborn am Start. Auch für ihn war es außerhalb des Vereins der erste Regattaeinsatz, und er musste „Lehrgeld zahlen“: Platz 32 unter 38 Teilnehmern lässt Spielraum „noch vorne“.

 

 

Platz 3 beim Liga-Start in Paderborn

Die Bundesliga-Saison 2009 ist eröffnet. Für Aufsehen in der Szene sorgte das Team des Surfclub Warendorf bei der ersten Regatta am 25./26. April auf dem Lippesee bei Paderborn dank des neuen einheitlichen Werbeauftritts: Neben dem Logo des langjährigen Partners, der Sparkasse Münsterland Ost, prangte erstmals auch der Schriftzugdes zweiten Hauptsponsors, der RWE Westfalen-Weser-Ems AG, auf den Segeln.

Sportlich lief es dagegen noch nicht so rund:Die Konkurrenz ist stärker geworden, und das Bundesligateam des Surfclub Warendorf wird sich steigern müssen, um den 2008 gewonnenen Titel des Deutschen Meisters zu verteidigen. Das ist die wichtigste Erkenntnis aus dem Liga-Start auf dem Lippesee.

Während das Meisterteam aus Warendorf in der Vorjahresbesetzung antritt, hat sich der Deutsche Meister des Jahres 2007, der Paderborner Yachtclub, gezielt verstärkt, um sich 2009 den Wanderpokal zurückzuholen. So musste der SCW an diesem Wochenende der Überlegenheit der Paderborner Teams Tribut zollen: Neben dem PBYC1 ließ der Deutsche Meister auch noch der zweiten Mannschaft des Heimvereins den Vortritt.

Allerdings war der mäßige Auftakt für den SCW auch absehbar, denn nur Malte Kumpf und Stefan Sieme standen an beiden Tagen zur Verfügung, während Yannick Wild und Alexander Becker aus Termingründen nur jeweils an einem Wettkampftag ins Geschehen eingreifen konnten. Eine starke Leistung an beiden Tagen zeigte Malte Kumpf, Yannick Wild, der nur am Sonntag antrat, konnte zwar von der Leistung her überzeugen, die am Samstag verlorenen Punkte aber bei nur einem Lauf am Sonntag nicht wettmachen.

Deutlich wurde zum Liga-Start aber auch, dass die vier Top-Teams des Vorjahrs, die beiden Paderborner, Warendorf und TV Bruckhausen, auch diesmal die Westdeutsche Meisterschaft unter sich ausmachen werden. Insgesamt sind zwölf Teams gemeldet.


 

19.-21.05.08 Tenderingssee

Der Surfclub Warendorf ist Deutscher Meister 2008!

Deutscher Meister 2008

Unser Bild zeigt den Deutschen Meister 2008 mit (v.l.) Alexander Becker, Yannick Wild, Malte Kumpf und Stefan Sieme.

 

Beim Bundesliga-Finale, der Mannschaftsmeisterschaft der deutschen Windsurfer, hat das Team des heimischen Clubs vom 19. bis 21. September auf dem Tenderingssee (Niederrhein) Platz eins erkämpft und damit den größten sportlichen Erfolg in der Geschichte des Surfclub Warendorf perfekt gemacht.

Über drei Tage dauerte das vom TV Bruckhausen (Hünxe) ausgerichtete Liga-Finale, sechs Wettfahrten wurden bei mäßigem Wind unter Federführung von Wettfahrtleiter Pit Kumpf (Warendorf) durchgeführt. 17 Teams, die sich zuvor in Bundesligen West, Nordost und Süd für dieses Finale qualifiziert hatten, gingen mit 48 Surfern an den Start. Wie erwartet, entwickelte sich an der Spitze ein Vierkampf der Top-Mannschaften aus den drei Liga-Regionen, zwischen dem Nachwuchs-Team aus der Süd-Liga, dem RSC Chiemsee, dem erfahrenen Meister aus dem Norden, DSVE Salzgitter und den beiden West-Spitzenteams, dem Westdeutschen Meister 2008, Surfclub Warendorf, und dem Deutschen Meister des Vorjahrs, dem Paderborner Yachtclub.

Zunächst sah es so aus, als würde das junge Team vom Chiemsee die Nase vorn haben, und es wurde auch als Meister geehrt. Doch im Nachhinein stellte sich heraus, dass die Süddeutschen in nicht regelkonformer Aufstellung angetreten waren und gleich mehrfach gegen das Reglement verstoßen hatten. So wurde ihnen keine 24 Stunden später vom Verband der Titel aberkannt, und „Vize“ Warendorf rückte auf Platz 1 vor - mit hauchdünnem Abstand von ur einem Punkt vor. Chiemsee landete nach dem Punktabzug auf Rang drei, Vorjahressieger Paderborn musste sich diesmal mit Platz vier zufrieden geben.

Zwar konnten Paderborn und Salzgitter dank ihrer herausragenden Top-Fahrer Philipp Oesterle und Andre Hartung in den Wertungsläufen die meisten Siege einfahren, doch kommen für das Mannschaftsergebnis immer die besten zwei Fahrer eines Vereins in die Wertung, und hier zeigte Warendorf mit ausgeglichenen Leistungen die besseren Teamqualitäten. In fünf von sechs Läufen gelang es den Warendorfern, gleich zwei Fahrer in die Top-Ten zu bringen, wobei sich Malte Kumpf (25 Jahre) und Yannick Wild (19 Jahre) als die zuverlässigsten Punktelieferanten erwiesen. Sie belegten in der internen Einzelwertung, die bei diesem Mannschaftswettkampf aber nur statistischen Wert hat, die Plätze vier und fünf. Alexander Becker (21 Jahre) wurde Zehnter, Stefan Sieme (31 Jahre) kam auf Rang 18. „Auf einen Platz unter den ersten drei Teams hatten wir gehofft. Dass es jetzt der Meistertitel geworden ist, übertrifft alle Erwartungen“, zeigte sich Teamkapitän Stefan Sieme glücklich, auch wenn die Meisterschaft erst einen Tag nach dem Wettkampf am grünen Tisch entschieden wurde. „Es tut mir Leid für das junge Team vom Chiemsee, das sportlich ganz stark ist. Aber die Regelverstöße konnten vom Verband so nicht akzeptiert werden“, kommentiert Sieme und ist froh, dass seitens des Veranstalters konsequent gehandelt wurde. „Wir als Team hatten uns noch während des Wettkampfs entschieden, von uns aus keinen Protest einzulegen.“

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