Surf Bundesliga 2019 in Wesel

Beim zweiten Saisonstart hat der Surfclub Warendorf in der Bundesliga-West die ersten Punkte eingefahren. In Wesel landete das Team auf dem fünften Platz.

Bei 17 Teams konnte sich das Warendorfer Regatta-Team damit im ersten Drittel behaupten und auch das selbstgesteckte Ziel für dieses Regattawochenende erfüllen. Nach Wesel gefahren waren Ralf Klabuhn und Louis Eickhoff. Mit diesem Duo war die Minimalvorgabe für die Mannschaftswertung erfüllt, ganz im Gegensatz zum Saisonstart eine Woche zuvor in Paderborn. Da war Ralf Klabuhn noch solo, so dasss es keine Punkte für die Mannschaftswertung gab.

Auch in der Einzelwertung konnten die beiden Warendorfer in Wesel zufrieden sein. Im Feld der 50 Starter fuhr Louis Eickhoff auf den siebten Platz, Ralf Klabuhn wurde in der Endabrechnung 18. Insgesamt absolvierten sie sechs Regatten: vier am Samstag, und zwei am Sonntag. Am nächsten Wochenende hat das Team erst einmal Pause, die dritte Bundesliga-Regatta ist dann am 25. und 26 Mai in Zülpich. Insgesamt will die Warendorfer Crew in der Endabrechnung zu den besten sieben in der Bundesliga-West gehören, dann würde sie sich für das große Bundesliga-Finale aller deutschen Teams auf dem Dümmer See qualifizieren.

NUEP6407

BZ: Sichtlich zufrieden: Ralf Klabuhn und Louis Eickhoff (rechts) haben ihr Ziel erreicht. Das Duo landete in der Endabrechnung auf dem fünften Platz.

Auftakt der Surf Bundesliga 2019 in Paderborn

Der Surfclub Warendorf ist am Wochenende (04./05.05) in die Regatta-Saison gestartet – allerdings in kleinstmöglicher Besetzung. Bei dem nasskalten Wetter war nur Ralf Klabuhn dabei. Seine drei Mitstreiter hatten entweder private, schulische oder berufliche Verpflichtungen.

Traditionell beginnen die Regatten in der Bundesliga-West auf dem Lippesee bei Paderborn – und hier konnte sich Klabuhn im Feld der 38 Starter ganz gut behaupten. Er landete auf Platz 17, damit war er hoch zufrieden. Schließlich musste er im vorigen Jahr wegen einer komplizierten Handgelenksverletzung aussetzen und startete nun ohne Wettkampf-Routine in die Saison. Zufrieden konnte er auch deshalb sein, weil er es mit einer überaus starken Konkurrenz zu tun hatte. Außer der Reihe waren diesmal auch Spitzenfahrer aus Norddeutschland beim nordrhein-westfälischen Regattaauftakt in Ostwestfalen dabei.

Auch wenn Klabuhn zufrieden nach Hause fuhr: Er und sein Regatta-Team stehen für den Rest der Saison schon jetzt unter Zugzwang. Klabuhns Einzelstart bringt dem Team nämlich nichts. In den folgenden drei Regatten bis zum Saisonabschluss auf NRW-Ebene muss es zwingend punkten, um sein selbstgestecktes Ziel zu erreichen – das ist das große Bundesliga-Finale der besten Teams aus ganz Deutschland auf dem Dümmer Anfang September. Daher ist mindestens Platz sieben auf NRW-Ebene Pflicht. Sollte die Warendorfer Crew bei einer der folgenden Regatten nicht die nötige Mannschaftsstärke aufbringen, muss es versuchen, ersatzweise in einer anderen Bundesliga-Region zu punkten. Aber das wäre dann ein echtes Auswärtsspiel mit ungewissem Ausgang. Die zweite NRW-Regatta ist bereits am kommenden Wochenende (11./12. Mai) in Wesel, später geht es noch nach Zülpich und Bruckhausen.. Neben Klabuhn gehören Lukas Kieskemper, Louis Eickhoff und Niklas Siems zum Regattateam aus  Warendorf..    

 
Buli 2019 01 2

BZ: Portrait Ralf Klabuhn

 Buli 2019 01 1

BZ: In den Pausen zwischen den sechs Regattafahrten legen die Surfer ihre Segel an Land ab. Insgesamt waren in Paderborner 38 Aktive an den Start gegangen.

Regatta-Saison 2019

Regatta-Saison 2019

Bundesliga-Team SCWAF mit Lukas Kieskemper, Louis Eickhof, Niklas Siems und Ralf Klabuhn

Termine Bundesliga West:
*Paderborn* - 4./5.Mai
*Wesel* - 11./12.Mai
*Zülpich* - 25./26.Mai
*Bruckhausen* - 15./16.Juni (Buli und gleichzeitig NRW-Cup)
*Xanten* - 31.August/1.September (nur Ersatztermin Buli)
*Dümmer (Bundesliga-Finale)* - 6.-8.September

 

Zusätzlich noch:
*Deutsche Meisterschaft - Steinhuder Meer* - 21.-23.Juni
*WM Raceboard in Warnemünde* 6.-11.Juli

Beim Bundesligafinale nicht unter den Top-Ten

Warendorf/Xanten. Beim großen Bundesligafinale der Windsurfer am Wochenende (15.-17.09.2017) musste der Surfclub den meisten anderen Teams den Vortritt lassen. In der Endabrechnung landete der Surfclub Warendorf auf Platz elf im Feld der 18 Mannschaften. Deutscher Meister in der Teamwertung der Raceboarder wurde wie im Vorjahr der RSC Chiemsee, vor den beiden Teams aus Großenbrode an der Ostsee.


Eigentlich hatte die Warendorfer Crew schon einen Platz unter den Top-Ten ins Auge gefasst, daher sei das Team „nicht wirklich zufrieden“, bilanzierte der Warendorfer Regattasurfer Ralf Klabuhn. Aber das eher mäßige Abschneiden hat aus seiner Sicht auch Gründe. So war Louis Eickhoff schon erkältet und mit Fieber zur Regatta angereist und musste am zweiten Tag nach Hause fahren. Lukas Kieskemper hingegen konnte erst zur vierten Wettfahrt an den Start gehen, da er beim Regattaauftakt noch in seiner Ausbildung gefordert war. Daher konnten Eickhoff und Kieskemper nur einen Bruchteil der möglichen Punkte einfahren. 


Aber auch rein sportlich lief es nicht rund - mitunter wählten die Regatta-Surfer im Vergleich zur Konkurrenz den schlechteren Kurs oder machten technische Fehler: Anfangs aussichtsreiche Positionen waren dann schnell verspielt. Auch glaubt Ralf Klabuhn, dass sein Team nicht mehr mit den modernsten Segeln und leistungsfähigsten Boards unterwegs war. Das Regatta-Material des Vereins sei inzwischen in die Jahre gekommen. Gerade bei schwachem Wind hätten top-ausgerüstete Teams da einen Vorteil gehabt. 


Dass das Bundesligafinale für die Warendorfer unter keinem guten Stern stand, spiegelte sich auch in der Einzelwertung der 54 Starter wieder. Ralf Klabuhn war mit dem 31. Platz noch der beste, gefolgt von Lukas Kieskemper und Louis Eickhoff. Tanja Spradley konnte als viertes Teammitglied zwar einige Achtungszeichen setzen, insgesamt aber nichts am Gesamtergebnis ändern.

 

IMG 0596

Zu dritt beendete der Surfclub Warendorf das Bundesliga-Finale:mit Lukas Kieskemper, Tanja Spradley und Ralf Klabuhn (von links). Louis Eickhoff musste krankheitsbedingt vorher abreisen.


Aktuelle Seite: Home Sport Regatten